2026

170 Jahre Gesangstradition

MÜSSEN weitergehen!

Seit Anfang 2009 leitete Matthias Wieczorek unseren Peenechor. 

Mit ganz viel Wissen, Können, Enthusiasmus und Engagement schaffte er es, dass sich die Sängerinnen und Sänger über viele Jahre von Konzert zu Konzert immer noch weiter steigern konnten. Die Mitglieder hatten stets Spaß und ließen sich auf viel Neues ein. Unser Publikum war so treu und begeisterungsfähig und hat uns ebenfalls stets unterstützt. 

Nun möchte unser Chorleiter Matthias aber "Auf Wiedersehen" sagen. Denn sicher werden wir uns nicht ganz aus den Augen verlieren. 

Das Singen, der Spaß, die Konzerte sollen weitergehen! Deshalb suchen wir eine neue Chorleiterin/einen neuen Chorleiter, der eine fröhliche und feste Gemeinschaft, sangesfreudige und Neuem gegenüber offene Menschen übernehmen möchte. 


Et voila, da ist es!

 

Am 11. Juni 2026 haben wir euch ein brandneues Video vom Peenechor versprochen.

Und hier ist es.

 

Peenechor Demmin

 

Voller Stolz präsentieren wir euch Impressionen unseres Chorgesangs und der Hansestadt Demmin. Wir hoffen, dass ihr auch so viel Freude beim Anschauen habt wie wir bei den Aufnahmen. Und wir laden alle Begeisterten ein, im Peenechor mitzusingen.

Wir sehen uns dann nach der Sommerpause!

 

Wir bedanken uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung 

bei der Peene Marina,

bei der Hansestadt Demmin

und bei Meck-Green, Baumschulcenter Demmin.

 

Lieber Key,

vielen Dank für deinen Einsatz und deine supertolle Arbeit. 


17 Jahre, die nachklingen

Letzte "Probe" mit unserem Chorleiter Matthias

Es ist Donnerstag, 18.06.2026, 17.45 Uhr - Aufgeregtes Treiben in der Aula des Gymnasiums. Alles soll vorbereitet sein, alles soll klappen. Stühle und Klavier werden zurechtgeschoben. Hat jeder eine Rose? Wann stellen wir uns zum Spalier auf? Wer stimmt das Lied an? 

18.30 Uhr: Das letzte Mal ein kurzes Einsingen. Dann gibt es Ständchen für die Geburtstagskinder. Es folgt eine kleine Auswertung des Videodrehs. Dabei richtete Sebastian ein ganz besonderes Dankeschön an Edda, die wieder einmal einen Bärenanteil an der Vorbereitung und Organisation geleistet hat. 

Nun zur entscheidenden Frage: Wie sieht es für die Zukunft des Peenechores aus? Was ist geplant? Welche Aussichten haben wir?

Ein aufwühlendes Thema, deshalb gab es auch eine kleine Pause. Matthias wurde abgelenkt und wir begaben uns auf Position. 

Jeder Einzelne verabschiedete sich mit einer Rose. Dann war Matthias endlich am Klavier angekommen.

 

Sebastians Laudatio war sehr ergreifend und emotional. Da fiel das Sprechen manchmal schwer. Und Matthias hatten wir schon vorher sicherheitshalber gebeten, sich lieber zu setzen. 

Zum Glück schaffte es Edda, mit einer eher lockeren Zusammenfassung der 17 Jahre die Stimmung wieder etwas zu heben.

Anschließend übergaben wir ihm einen Koffer. Darin waren viele nützliche Dinge für Wanderungen und Reisen, persönliche Geschenke und eine Reisekasse.

Für die Pflanze hatte jeder persönliche Worte und Bilder vorbereitet.

(Matthias, da wirst du wohl ein bisschen Zeit brauchen, um alles zu lesen. Viel Spaß!)

Alle waren sich einig: Viva la musica. Auch wenn Matthias nicht mehr unser Chorleiter ist, wird die Verbindung nicht abreißen und er freut sich darauf, den Peenechor aus der Sicht des Publikums zu erleben. 

Aber auch Matthias hatte für jeden ein liebevoll ausgewähltes Abschiedsgeschenk 

und dachte wohl, dass er es jetzt geschafft hätte.

Nein, nicht umsonst hat er uns auf der Chorreise das Rennsteiglied beigebracht und weil wir es fleißig gelernt hatten, die Bezeichnung "Thüringer des Nordens" verliehen. 

So ging es ein letztes Mal an den Flügel in der Aula des Demminer Gymnasiums und wir hatten den Text nicht vergessen.

Lieber Matthias, 

danke für alles, deine Geduld, deine Motivation, dein Engagement

und für jede einzelne Probe, jedes Konzert, jede Reise, jedes Fest. 

 

Verabschiedungslaudatio für Matthias Wieczorek Chorleiter von 2009 bis 2026

 

Liebe Sängerinnen und Sänger, und ganz besonders: lieber Matthias,

heute stehen wir hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil wir auf 17 gemeinsame Jahre voller Musik, Reisen, Begegnungen und unvergesslicher Erlebnisse zurückblicken dürfen. Weinend, weil heute ein Kapitel endet, das unseren Chor über viele Jahre geprägt hat wie kaum ein anderes. Wir verabschieden heute nicht nur einen Chorleiter. Wir verabschieden einen Musiker, einen Begleiter, einen Ideengeber, einen Arrangeur, einen Pianisten, einen Akkordeonspieler, einen Reiseleiter, einen Dirigenten, einen Pädagogen, einen Freund – und vor allem einen Menschen, der den Peenechor Demmin mit Herz, Können und außergewöhnlichem Engagement geprägt hat.

Als du im Jahr 2008 nach Demmin gekommen bist und deine Tätigkeit am Musikgymnasium aufgenommen hast, begann für viele von uns ein neues musikalisches Kapitel. Du kamst aus Weimar – ausgebildet an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“, einer der renommiertesten Musikhochschulen Deutschlands. Schon damals brachte dein Weg eine beeindruckende musikalische Tiefe mit sich. Aber das Entscheidende war etwas anderes: Du hast dein Können nie zur Schau gestellt. Du hast es mit uns geteilt. 2009 hast du auf Initiative von Silke Zimmer den Peenechor übernommen – und rückblickend können wir sagen: Das war ein Glücksfall für unseren Chor. Mit deiner ruhigen, humorvollen, konsequenten und gleichzeitig unglaublich präzisen Art hast du uns von Beginn an mitgenommen. Die ersten Konzerte unter deiner Leitung zeigten schnell, dass hier jemand mit großem musikalischem Anspruch arbeitet. Du hast Stimmen entwickelt, Klang geformt und aus vielen einzelnen Sängerinnen und Sängern Schritt für Schritt einen leistungsstarken Chor gemacht. Und wie groß diese Entwicklung war, wird besonders deutlich, wenn wir heute zurückblicken. Unter deiner Leitung hat sich der Peenechor musikalisch enorm weiterentwickelt. Schwierige Arrangements, anspruchsvolle mehrstimmige Werke und stilistische Vielfalt wurden plötzlich selbstverständlich. Du hast uns Dinge zugetraut, die wir uns selbst oft gar nicht zugetraut hätten. Dabei war und ist dein enormes Fachwissen immer beeindruckend. Egal ob Chorleitung, Musiktheorie, Stimmbildung oder Interpretation – du hattest Antworten, Ideen und vor allem ein unglaubliches Gespür für Musik. Viele von uns haben durch dich Musik noch einmal ganz neu verstanden und erlebt. Ein besonderer Höhepunkt war sicher das Jahr 2012 mit unserer ersten großen Revue „Die goldenen 20er Jahre“. Dieses Projekt war weit mehr als ein Konzert. Es war ein Erlebnis voller Kreativität, Humor und Leidenschaft. Du hast den Chor aus dem klassischen Konzertformat herausgeführt und gezeigt, wie lebendig und unterhaltsam Chormusik sein kann. Viele erinnern sich noch heute mit leuchtenden Augen an diese Aufführung, die den Grundstein für unsere heutigen Frühlingskonzerte legte.

Und dann die vielen Reisen … Porta Westfalica, Goslar, Erzgebirge, Deventer, Bobolice und viele andere Orte wurden durch unsere gemeinsamen Fahrten zu besonderen Erinnerungen. Besonders die Chorfahrt nach Thüringen, deinem Heimatland, bleibt vielen unvergessen – fachkundig begleitet, mit Geschichten, Humor und Herzlichkeit und dem kleinen Test, der uns dazu verhalf, dass wir uns nun „Thüringer des Nordens“ nennen dürfen. Überhaupt waren auch die gemeinsamen Probenwochenenden immer etwas ganz Besonderes. Neben intensiver musikalischer Arbeit gab es dort auch unglaublich viel zu lachen. Manche Proben, spontane Einlagen oder abendliche Runden sind bis heute Stoff für Geschichten, über die wir immer wieder schmunzeln müssen. Du hast die wunderbare Fähigkeit, konzentrierte Arbeit und echte Gemeinschaft miteinander zu verbinden. Und natürlich denken wir sofort an dein musikalisches Können. Du hast uns nicht nur dirigiert – du hast uns begleitet. Unzählige Male saßt du am Klavier und hast mit deinem einfühlsamen, sicheren Spiel unsere Proben und Konzerte getragen. Für uns war das oft selbstverständlich, dabei war es etwas ganz Besonderes. Unzählige Proben, Konzerte und Auftritte wären ohne dein sensibles, ausdrucksstarkes Klavierspiel kaum denkbar gewesen. Für viele von uns war dein Spiel Orientierung, Sicherheit und Inspiration zugleich. Und als wäre das nicht genug, hast du uns immer wieder auch mit deinem Akkordeonspiel begeistert. Ob feierlich, schwungvoll oder humorvoll – du konntest mit Musik Stimmungen schaffen, Menschen verbinden und Räume mit Klang erfüllen.

Bemerkenswert war auch deine Verlässlichkeit und Treue. Selbst nach Umzügen und beruflichen Veränderungen bist du dem Peenechor verbunden geblieben. Du hast Wege auf dich genommen, Zeit investiert und nie den Kontakt verloren. Und wenn wir ehrlich sind: Krankheitsbedingt gefehlt hast du nie. Selbst mit Fieber hast du Chorproben und sogar Konzerte geleitet – einfach, weil dir dieser Chor so wichtig war.

 

Lieber Matthias, an dieser Stelle möchte ich auch ganz persönliche Worte als Vereinsvorsitzender an dich richten. Als ich 2010 in den Peenechor gekommen bin und wenig später zum Vorsitzenden gewählt wurde, begann für mich eine Zeit, die ich rückblickend als Berufung und Bereicherung bezeichnen kann. Der Peenechor war und ist für mich und für dich weit mehr als ein Hobby. Und diese Zeit war untrennbar mit unserer gemeinsamen Arbeit verbunden. Die Zusammenarbeit zwischen Dir als Chorleiter und mir als Vorsitzenden war über all die Jahre außergewöhnlich intensiv. Sie war geprägt von direktem Austausch, kurzen Entscheidungswegen, gegenseitigem Vertrauen, Respekt und echtem Schulterschluss. Gemeinsam haben wir geplant, organisiert, Ideen entwickelt, Projekte auf den Weg gebracht und immer wieder neue Ziele formuliert. Wir haben unzählige Vorstandssitzungen erlebt, manchmal lang und intensiv, aber stets mit dem gemeinsamen Wunsch, das Beste für unseren Chor zu erreichen.

Dabei haben wir uns gegenseitig bei unseren jeweiligen Aufgaben unterstützt. Jeder wusste, dass er sich auf den anderen verlassen konnte. Wir waren engagiert, haben Verantwortung übernommen und hatten als Chorleitung und Vorsitzender auch eine gewisse Vorbildfunktion für unseren Chor. Natürlich waren wir nicht immer einer Meinung. Du und ich sind unterschiedliche Charaktere. Wir haben diskutiert und manchmal auch gestritten. Aber gerade daraus entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit. Probleme wurden nicht ausgesessen, wir haben niemals den Kopf in den Sand gesteckt. Stattdessen haben wir Lösungen gesucht, Verantwortung übernommen und den Blick stets nach vorn gerichtet – zum Erfolg und zum Wohle des Peenechores. Besonders schätze ich, dass wir private, gesundheitliche oder berufliche Belastungen nie in die Chorarbeit getragen haben. Persönliche Befindlichkeiten blieben außen vor. Wenn es um den Chor ging, stand die gemeinsame Aufgabe im Mittelpunkt. Das war nicht immer selbstverständlich, aber es war eine wichtige Grundlage unserer Zusammenarbeit. Der Peenechor war über all die Jahre unser ständiger Begleiter. Viele Ideen entstanden auf privaten Reisen, bei Konzerten oder bei Begegnungen mit anderen Chören. Gemeinsam haben wir Inspirationen gesammelt und daraus Neues für unseren Chor entwickelt. Und du hast weit mehr geleistet als das, was man von einem Chorleiter erwarten kann. Du hast moderiert, Plakate gestaltet, organisiert, unterstützt und selbst dort mit angepackt, wo andere längst aufgehört haben. Beim letzten Konzert hast du sogar noch Requisiten transportiert. Dieses außergewöhnliche Engagement über die eigentliche Chorleitung hinaus verdient höchste Anerkennung.

 Ich glaube, eine solche Form des Einsatzes wird es so nicht noch einmal geben. Was ich außerdem besonders an dir schätze, war deine Bescheidenheit. In einer Zeit, in der oft zuerst über Geld gesprochen wird, stand für dich nie die finanzielle Seite im Vordergrund. Viel wichtiger waren dir die Musik, die Menschen und die gemeinsame Sache. Wenn wir im Vorstand über Honorare oder finanzielle Fragen sprechen mussten, war dir das häufig eher unangenehm. Du hast nie gefragt: „Was bekomme ich dafür?“, sondern vielmehr: „Was können wir für den Chor erreichen?“ Diese Haltung ist alles andere als selbstverständlich und hat großen Respekt verdient. Sie zeigt, dass dein Engagement immer von echter Leidenschaft und Verbundenheit mit dem Peenechor getragen war. Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich zwei Menschen, die gemeinsam an ihren Aufgaben gewachsen sind. Oft waren wir die Ersten, die kamen, und die Letzten, die gingen. Nicht, weil wir mussten, sondern weil uns dieser Chor am Herzen liegt. Ich bin traurig darüber, dass unsere Zusammenarbeit nun endet. Gleichzeitig bin ich unendlich dankbar für alles, was wir gemeinsam erleben, gestalten und erreichen durften. Ich möchte keine dieser Erfahrungen missen. Der Peenechor war über viele Jahre ein wichtiger Teil unseres Lebens.

 

Lieber Matthias, du hast den Peenechor nicht nur musikalisch geleitet. Du hast ihn geprägt. Du hast Menschen zusammengeführt, Gemeinschaft geschaffen und Erinnerungen hinterlassen, die bleiben werden. Du hinterlässt große Fußstapfen. Aber du hinterlässt vor allem Erinnerungen: an bewegende Konzerte, intensive Proben, gemeinsames Lachen, aufregende Reisen und musikalische Momente, die uns geprägt haben. Du hast diesem Chor Stimme gegeben – musikalisch und menschlich. Du hast ihn geprägt, hast ihm Klang gegeben, hast ihm neue Wege eröffnet, und du hast viele Menschen mit deiner Leidenschaft für Musik angesteckt. Für all das danken wir dir von Herzen. Danke für deine Geduld und deine Energie, für deinen Anspruch und deinen Humor, für deine Ideen und Arrangements, für deine Treue und die unzähligen Stunden am Klavier und Akkordeon, für deine Inspiration und deinen Glauben an uns. Und danke dafür, dass du unseren Peenechor über all die Jahre begleitet und bereichert hast.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg Gesundheit, Glück, viele inspirierende musikalische Momente und Menschen, die deine Begeisterung für Musik ebenso schätzen wie wir und diese gemeinsam mit dir erleben und teilen dürfen. Und egal, wohin deine Reise weitergeht: Ein Teil von dir wird immer im Peenechor Demmin bleiben.

 

Lieber Matthias, danke für alles.

Deine Sängerinnen und Sänger des Peenechores Demmin

kleines Outtake:

Ich wollte doch nur ein schönes Konzert!

- Das hast du doch auch bekommen. 


Was entsteht denn da?

Auf das Endergebnis sind wohl alle gespannt

Der Peenechor möchte noch breiter in die Öffentlichkeit, vielleicht auch über die Grenzen unserer Region hinaus.

Deshalb haben wir uns für Bild- und Tonaufnahmen professionelle Hilfe geholt. Die Tonaufnahmen entstanden schon an den Probensamstagen. 

Am 11.06.2026 ging es nun an drei verschiedene Drehorte in Demmin. 

Das war eine ganz neue Erfahrung und hat viel Spaß gemacht. 

Wir nehmen euch mal mit. Kennt ihr die Orte?

Nun müssen wir noch einen kleinen Moment warten, bis das Endergebnis fertig ist. Seid ihr auch so gespannt wie wir? 

Wir freuen uns darauf, euch bald unser Video präsentieren zu können.


Frühlingssingen bei der AWO

11.06.2026

Auch im Pflegeheim der AWO in der Beethovenstraße wurden wir wieder sehnsüchtig, aber auch mit einem großen Fragezeichen, erwartet. 

Gibt es denn schon eine neue Chorleiterin oder einen neuen Chorleiter? Wird die Tradition des caritativen Singens auch unter neuer Leitung fortgesetzt? Ja, wir haben versprochen: Wir kommen wieder! 

Doch zunächst sangen wir für die Bewohner und die Angestellten einen bunten Ausschnitt aus unserem derzeitigen Repertoire. So wanderten wir musikalisch zum Städtele hinaus, waren in der Lüneburger Heide, in Amsterdam und auf der Reeperbahn. 

Diese alten und volkstümlichen Melodien sind vielen noch gut bekannt und laden immer zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln ein. 

So hatten Chor und Zuhörer viel Spaß und einen kurzweiligen Nachmittag. 

 

Vielen Dank für diese schöne Tradition


Die Presse berichtet vom Peenechor

vom Abschied des Chorleiters, erfolgreichem Konzert bis zur Suche nach der zukünftigen Chorleitung


Frühlingssingen

10 Jahre Pflege-WG in der Baustraße

06.06.2026

Am 6. Juni 2026 feierte die Pflege-WG in der Baustraße ihr 10-jähriges Jubiläum. 

Dazu hatten die Verantwortlichen so einiges auf die Beine gestellt. Es gab zum Beispiel eine kleine Hundevorführung, Klaviermusik und eine Verlosung. 

Der Peenechor gratulierte mit fröhlichen und schwungvollen Liedern.

Der Vereinsvorsitzende Sebastian Schulz lud Bewohner, Angehörige und Gäste herzlich ein, mitzusingen, mitzuklatschen, zu schunkeln oder zu tanzen. Und dieser Bitte kamen viele Zuhörer nach. Denn die Texte und Melodien der Lieder wie "Muss i denn", "Schneewalzer" oder "Auf der Reeperbahn" waren noch im Gedächtnis. 

Auch für das leibliche Wohl der Bewohner und Gäste war ausreichend gesorgt. Die Feierwehr hielt Getränke und Leckeres vom Grill bereit. 

Die Angehörigen hatten verschiedene Salate und ein riesiges Kuchenbuffet hergerichtet. So wurde in fröhlicher Atmosphäre noch eine ganze Weile verweilt und erzählt. 

 

Vielen Dank, dass wir dabei sein durften, für den Applaus und die Bewirtung.


Frühlingssingen im Gertraudenstift

04.06.2026

In unserem Terminplan fest verankert sind die caritativen Singen in einigen Pflegeeinrichtungen. So wurden wir auch diesmal schon neugierig im Gertraudenstift erwartet. 

Für die Bewohner und Mitarbeiter, teilweise auch mit ihnen, sangen wir Lieder vom Frühling, von der Liebe, von verschiedenen Regionen und Landschaften. 

Wieder einmal zeigte sich, wie Musik und Gesang in die Herzen der Menschen dringen, Erinnerungen wecken und die Lebensgeister anregen kann.

Es wurde geschunkelt, geklatscht und mitgesungen. 

Beide Seiten freuen sich auf eine Fortsetzung dieser schönen und wichtigen Tradition.  


Ein ganz besonderes und emotionales Konzert

29.Mai 2026

Alles begann wie bei einem ganz normalen Konzert. Die Sängerinnen und Sänger trafen sich, die ersten Besucher kamen schon fast 2 Stunden bevor unsere Zugfahrt beginnen sollte. Denn unser Motto war diesmal "Reisen, reisen in die weite Ferne".

Der Demminer Turn- und Kegelverein unterstützte uns und versorgte die Gäste mit Bratwurst und Getränken. 

Dafür bedanken wir uns sehr herzlich. 

Ab 17 Uhr füllte sich die Bootshalle an der Peene Marina zusehens. 

Zu Beginn des Konzertes hatten dann über 300 Leute einen Platz gefunden. Darunter auch Vertreter der Stadt, Vertreter aus Demmins Partnerstädten und die Deventer Hanzezangers.

Dann ging es los. In 10 Minuten sollte der Zug abfahren. Doni und Malena, unsere Reiseleiterinnen, mussten aber wieder einmal feststellen, dass 

1. noch einige Chormitglieder fehlten und

2. der Zug Verspätung hatte. Naja, wer hat das noch nicht erlebt?

So warteten wir dann zuerst geduldig, später immer unruhiger und genervter, wann denn wohl der Zug kommt.

Es dauerte, aber wir holten ein Lied nach dem anderen aus unserem Gepäck. Doni und Malena hatten auch so manchen Witz zu erzählen. 

So standen wir zwar noch immer auf dem Bahnhof, waren aber gedanklich in Italien, Griechenland und später sogar in Irland. 

Die Bahn kam immer noch nicht und wir befürchteten, vielleicht so lange hier zu stehen, bis die "Rose im Schnee" blüht. 

Es gab musikalische Liebeserklärungen und auch der Song "Als ich fortging" durfte nicht fehlen.

Da wir aber eigentlich immer noch auf dem Bahnhof standen, folgten dann die Peenechor-Hymne und das Demminlied. 

Von Anfang an war unser Publikum bei unserer Reise dabei. Wir bekamen sehr viel Applaus, es wurde gelacht, geschunkelt, mitgesungen und mitgeklatscht. Am Ende gab es stehende Ovationen. 

Der Chor bedankte sich herzlichst beim Chorleiter und beim Publikum. 

Aber dann veränderte sich plötzlich die Stimmung. Unser Chorleiter ergriff das Mikrofon (was unüblich ist) und gab in einer kurzen, aber emotionalen Rede bekannt, dass er seinen Vertrag mit dem Peenechor nicht verlängern wird und der Chor ab dem Sommer/nach der Sommerpause eine neue Chorleiterin/einen neuen Chorleiter sucht. 

Typisch für einen Menschen der die Musik lebt, verabschiedete und bedankte sich Matthias Wieczorek mit einem Sologesang.  

 

Lieber Herr Küthe als stellvertretender Bürgermeister, lieber Herr Tabbert, liebe Hansestadt Demmin und vor allem Sie, liebes Publikum
Als ich 2008 aus Thüringen nach Demmin kam, war dies nicht nur der Beginn eines neuen Lebensabschnitts sondern kurze Zeit später, im Jahre 2009, auch der Anfang einer ganz besonderen Zeit für mich, denn da Begann meine künstlerische Arbeit mit dem Peenechor Demmin. Schon immer leitete ich Laienchöre als Ausgleich zur professionellen Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Und schon immer bereitete es mir sehr viel Vergnügen, mein erworbenes Wissen weiter zu geben und auch im Laienchorbereich einen hohen künstlerischen Anspruch zu etablieren. Und unter diesen Voraussetzungen startete ich die Zusammenarbeit mit dem Peenechor.
Schnell war für mich klar, dass innerhalb des Ensembles ein Potential schlummert, welches nur darauf wartet, aufgeweckt zu werden. Mit straffer und konsequenter Führung bereiteten wir uns dann auf die ersten Konzerte vor und diese wurden von Ihnen, liebes Publikum, sehr gut angenommen und die Besucherzahlen wuchsen und wuchsen.
Doch sich darauf auszuruhen war nicht in unserem Sinne gewesen, sondern genau das Gegenteil passierte. Voller Motivation konzipierten wir unsere Frühlingskonzerte in kleine Revuen um – Ihre Resonanz, liebe Gäste, war unglaublich und gleichzeitig hatte sich der Chor neu erfunden.
Aufgrund der steigenden Besucherzahlen mussten wir größere Räumlichkeiten finden, was ja bekanntlich nicht so einfach ist. Und an dieser Stelle, lieber Herr Oetjen, an Sie ein persönliches Dankeschön für Option der Bootshalle in der Peene – Marina und die stets freundliche und aufgeschlossene Unterstützung, die Sie in der Umsetzung unserer Ideen gewährleistet haben.
Neu war auch, dass wir nun 2 Weihnachtskonzerte singen durften, um Ihnen, liebes Publikum gerecht zu werden. Hierfür sei meinerseits auch ein herzlicher Dank an die katholische Kirchgemeinde, insbesondere Herbert Frank, ausgesprochen, für die jahrelange Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung der Konzerte.
Doch auch ohne städtische Hilfen wären die chorischen Vorhaben nicht umsetzbar gewesen und deswegen, liebe Stadtvertreter möchte ich auch Ihnen mein herzlichsten Dank für die konstruktive Zusammenarbeit aussprechen.
Doch, was wären wir Chorleiter ohne Sie, liebes Publikum? Sie – die Sie unsere Konzerte besuchen und somit indirekt auch als Motivationsgeber agieren. Ihnen danke ich recht herzlich für Ihre Treue, Ihren Applaus und Ihre Liebe zum Peenechor Demmin. Ich danke Ihnen für Ihre Aufgeschlossenheit und Aufmerksamkeit und Ihre stets freundliche Art. Sie sind Zuhörer, Unterstützer und Mutmacher. Sie sind da — bei festlichen Konzerten, bei stillen Liedern, bei ausgelassener Freude und manchmal auch bei Stücken, die Trost spenden sollten. Ohne Publikum bleibt Musik unvollständig. Erst durch offene Ohren und offene Herzen wird sie lebendig.
Doch irgendwann kommt einmal der Zeitpunkt, wo es heißt Abschied zu nehmen. Und Abschiede fallen nie leicht. Mittlerweile bin ich im 18. Jahr der Leitung des Peenechores. Ich bin sozusagen mit dem Chor erwachsen geworden – oder auch umgedreht und soweit flügge, dass ich das Haus Peenechor Demmin, erhobenen Hauptes verlassen kann.
Dieses Konzert am heutigen Abend war mein letztes Konzert mit diesem tollen Ensemble – ein letztes Mal Aufregung, Lampenfieber und dann die Freude, dass alles gut geklappt hat.
Ich nehme unzählige Erinnerungen mit: den ersten Ton vor einem Konzert, das gespannte Schweigen kurz vor dem Einsatz, die Gänsehautmomente, wenn plötzlich alles zusammenpasste. Aber vor allem nehme ich Menschen mit – Gesichter, Stimmen und Augenblicke.
Danke an alle Sängerinnen und Sänger für ihr Vertrauen, ihre Geduld und ihre Leidenschaft. Danke an alle Unterstützer im Hintergrund.
Auch wenn ich heute den Taktstock aus der Hand lege — die Musik wird bleiben. Sie wird weiterklingen im Chor, in Ihren Erinnerungen und auch in mir.
Für mich war der Peenechor Demmin nie einfach nur ein Hobby oder eine Aufgabe. Er war ein Zuhause. Ein Ort, an dem gelacht und diskutiert wurde, an dem wir gewachsen sind — musikalisch und menschlich. Ich durfte erleben, wie aus einzelnen Stimmen ein gemeinsamer Klang wurde. Und vielleicht ist genau das die schönste Botschaft der Musik: Dass Unterschiedlichkeit keine Trennung bedeuten muss, sondern daraus Harmonie entstehen kann.
Ich wünsche dem Chor von Herzen eine wunderbare Zukunft, mutige neue Wege und weiterhin Menschen, die mit Liebe singen und zuhören.
Und Ihnen allen wünsche ich, dass die Musik Sie weiterhin begleitet — in den freudigen und in den schweren Zeiten.
Vielleicht ist das das Schöne an Musik:
Ein Lied endet, aber sein Echo bleibt.
Danke für alles.
Und auf Wiedersehen.

Die Stadt (in Vertretung durch Herrn Küthe) und der Stadtpräsident Herr Tabbert bedankten sich (ebenfalls spürbar bewegt) für das schöne Konzert und die sehr gute jahrelange Zusammenarbeit. 

Herzlichen Dank an alle, die zu diesem tollen Konzert beigetragen haben, vor, auf und hinter der Bühne. Danke, liebes Publikum! 

Und ganz besonders: Danke Matthias, wir feiern noch! 


Auch der Nordkurier berichtet: 


2. Probensamstag 2026

09.05.2026

Der Countdown läuft. Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zu unserem Frühlingskonzert. 

Wir freuen uns sehr darauf, wieder für unser Publikum und mit ihm zu singen. Und damit auch alles gut klappt und sich Lockerheit und Sicherheit richtig mischen, haben wir uns am 9.Mai zu einer zweiten Samstagsprobe getroffen. 

Früh um 9 Uhr ging es los. Nach dem Einsingen wurden noch einmal die Lieder geprobt. Wir lernten aber auch die Moderation kennen. Da können sich unsere Gäste nicht nur auf einen bunten Liederstrauß freuen, sondern auch auf den einen oder anderen Lacher. 

Ganz besonderen Wert legten wir auf Textsicherheit, gute Aussprache und Intonation. 

Durch den Einsatz musikalischer Gestaltungsmöglichkeiten wie Tempo und Dynamik werden die Lieder lebendig und unsere Gäste haben bestimmt Freude am Zuhören, Klatschen, Mitschunkeln und Mitsingen. 

Zwischendurch gab es auch kleinere und etwas größere Pausen, bei denen sich um das leibliche Wohl gekümmert wurde. 

Hier ein herzliches Dankeschön für die vielen Köstlichkeiten. 

 

 

So ein Probensamstag und so ein Konzert wäre ohne einen tollen und engagierten Chorleiter gar nicht möglich. Darum gilt unser herzlichster Dank nicht zuletzt unserem Matthias. 

 

Vielen Dank für deinen Einsatz und deine Mühen!


21. Kunstnacht in Demmin

Auftritt des Peenechores

in der Volksbank

Am 25. April fand in Demmin die 21. Kunstnacht statt. Das ist eine sehr schöne Möglichkeit, bei der sich Künstler und Vereine präsentieren können. An vielen verschiedenen Orten sind Bilder- und Fotoausstellungen zu bewundern, es erklingt viel Musik in den verschiedensten Stilrichtungen, die Leute treffen sich und für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. 

Wie in jedem Jahr bot uns die Volksbank die Möglichkeit, uns unserem treuen Publikum zu zeigen. Unser Auftritt war um 18 Uhr und der Raum der Bank war wieder bis zum Rand gefüllt.

Mit einer Auswahl fröhlicher, schwungvoller Lieder holten wir unser Publikum ab. Wir spürten zum Beispiel den "Frühlingswind", wanderten "auf der Lüneburger Heide", freuten uns über die wieder blühende Linde und die schöne Frühlingszeit. Auch das "Demminlied" durfte nicht fehlen. 

Vielen Dank an unser Publikum. Es wurde viel mitgesungen, geschunkelt und geklatscht. Auch eine Zugabe wurde gefordert. So vergingen die 45 Minuten leicht und schnell wie der Frühlingswind. 


1. Probensamstag 2026

11.04.2026

Samstagfrüh, 9.00 Uhr und in der Aula des Musikgymnasiums ist schon jede Menge los: Geschäftige Vorbereitungen, freudige Begrüßungen und die Frage, wie wohl dieser Probentag verlaufen wird. 

Wir hatten nämlich viel vor: 1. intensive Vorbereitung des Frühlingskonzertes, 2. möglichst erfolgreiche Tonaufnahmen und 3. gab es auch noch ein Geburtstagskind des Tages. 

So starteten wir mit dem Geburtstagsständchen und dem Einsingen. 

Dann wurden einige Titel aus unserem Programm bis ins kleinste Detail geprobt, bevor dann die Tonaufnahmen starteten. Das war für uns ganz neu und Chorleiter und Tontechniker waren nicht so einfach zufriedenzustellen. Da hieß es, den Strophenanfang gut vorbereiten, an der Stelle atmen/oder nicht atmen, hier lauter/oder leiser werden, die Vokale hell färben und am Ende das Wort richtig/gemeinsam absprechen.

So wurde mancher Takt auch bis zu 10mal gesungen und die eine oder andere Strophe auch 3 bis 5 mal aufgenommen. 

Diese Anstrengung wurde aber auch mit ansprechenden und lebendigen Interpretationen belohnt. 

Und wenn kein Publikum da ist, wird eben die andere Stimmgruppe angesungen. 

 

Zur Stärkung wurden wir dann mit einem üppigen Mittag versorgt. Unser Geburtstagskind Malena spendierte Schnittchen, Kuchen und Obst. Bärbel bereitete für uns Fischbrötchen zu und einige hatten noch Kuchen und Quarkbällchen mitgebracht. 

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle! 

Nach der Pause probten wir dann an weiteren Liedern für unser Konzert und unser Chorleiter Matthias schaffte es immer wieder, uns zu motivieren, in das richtige Feeling zu bringen und das Letzte herauszukitzeln. 

Wer am Ende in sein Inneres hineinhorchte, empfand wahrscheinlich ein Gemisch aus leichter Erschöpfung, Euphorie, Zufriedenheit und Vorfreude auf die kommenden Auftritte. 

Das war definitiv ein notwendiger, gewinnbringender und erfolgreicher Probentag. 

Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. 


Jahreshauptversammlung 2026

29.01.2026

Donnerstag um 18:30 Uhr

Mollt und Durt man wieder fleißig.

Wer es hört dem klingt´s im Ohr und denkt ... aha der Peenechor.

Auftakt macht das na, na, na ... darauf klingt das ja, ja, ja ...

das ist wichtig und muss sein denn das macht die Stimme rein,

lockert Stimmband und die Zunge, pumpt die Luft fest aus der Lunge ...

Ist der Ton dann voll und rund kommt er aus des Bauches Grund.

Sind die Töne klar und rein stimmen wir die Lieder ein,

Messen, Oldies, Weihnachstslieder singen wir gern immer wieder.

So ein Chor muss harmonieren das gelingt durch´s dirigieren

konzentrieren ... sei gespannt und schau auf des Meisters Hand,

so nur kann das Lied gelingen und es lässt der Groove uns swingen. 

Vorne sitzen uns´re Damen, das sind wahrlich keine Lahmen,

singen Alt und den Sopran mit Gefühl, sehr filigran,

Töne zart und samtig weich, ich muss sagen ... engelsgleich.

Gibt es für sie eine Pause schon geht´s los mit dem Gebrause

tuscheln, flüsternd festgestellt, was es gibt in ihrer Welt ...

Da lob ich mir doch die Männer ich bring´s kurz auf einen Nenner

die sind still, allzeit bereit, glänzen durch Aufmerksamkeit.

Happy Birthday ... alles Gute klingt es öfters in der Bude

gratuliert ... man wünscht das Beste zu dem neuen Wiegenfeste.

Schinken, Käse wunderbar es ist viel zum Essen da,

Kuchen, Kekse, Schokoküsse, Chipse, Erd- und Haselnüsse,

manchmal steht auch auf dem Tisch aus dem Meer ein feiner Fisch

und zu dieser Essenssause trinkt man eine Prickelbrause ...

Ob Prosecco, Hugo, Sekt alles was der Zunge schmeckt ...

denn für Sänger ist es wichtig, Gurgel feucht ... dann ist es richtig ...

ist sie spröde ... trocknet aus kommt aus ihr kein Ton heraus.

Ganze Note – langer Ton, halbe Note, ahnt man schon,

ist bestimmt auch beim Gesang ungefähr nur halb so lang.

Noten, meistens jedenfalls, haben so was wie ’nen Hals,

und sind auch noch Fähnchen d’ran, fängt der Ärger richtig an,

doch, mit einem Punkt verziert, das ist einfach, man punktiert.

Wie soll man den Takt noch zählen, muss man mit dem Text sich quälen,

Englisch, Deutsch oder Latein, und auch Schwedisch kann’s mal sein,

mal tönt’s fremd, mal gut gelungen, Hauptsache ist: wir haben gesungen! 

„Singt staccato, aber froh, bitte schön, mit off’nem O.

Schön gefühlvoll intonieren, und lasst bitte dieses Schmieren!“

„Die Synkope, meine Herrn, hätte ich präziser gern,

nicht die Kreuzchen übersehen, achtet d’rauf, wo „Kodas“ steh’n,

denkt daran, so eine Terz ist kein ungewollter Scherz.“

Weiter hören wir die Mahnung: „Wer bisher noch keine Ahnung

von dem mitgebrachten Stück, halte bitte sich zurück,

um nicht die, die richtig singen, in Verlegenheit zu bringen.

Und nun los, Anlauf genommen, versuchen wir mal durchzukommen,

ja, man muss halt etwas wagen, ohne gleich schon zu verzagen!“

„Schön, was heute ihr geboten, doch in meinen eignen Noten

steht doch ganz was andres drin. Schaut einmal genauer hin,

und singt doch bitte, wenn es geht, einfach das, was da auch steht!“

Bevor wir jetzt denn weitergehn noch einmal bitte ab Takt 10,

bis unten, auf der Seite 2, und bitte, bitte denkt dabei auch an Artikulation,

ganz präzise jeder Ton. Ja, ich sehe es ja ein, dieser Halbton ist gemein,

doch der, der dieses Stück vollbracht, der hat sich das so gedacht.

Euch allen sag ich Dankeschön dass wir uns jede Woche seh´n

im neuen Jahr geht’s wieder rund denn denkt dran:

Singen ist gesund! 

 

Der Vereinsvorstand hatte zur Jahreshauptversammlung geladen und 32 von 35 Mitgliedern sind dem Ruf gefolgt. Ina Radke hatte die Versammlungsleitung übernommen und alle Anwesenden begrüßt. Die Tische waren reichlich mit leckeren Brötchen, Knabbereien und Getränken gedeckt. Dafür ein herzliches Dankeschön an das Geburtstagskind Jana. und natürlich gab es auch gleich ein Ständchen. 

Dann wurde gemäß der Tagesordnung verfahren und Sebastian begann seinen Rechenschaftsbericht. 

Aus dem Rechenschaftsbericht des Vereinsvorsitzenden Sebastian Schulz

Liebe Sängerinnen und Sänger des Peenechores Demmin, das vergangene Jahr war geprägt von engagierter Chorarbeit, musikalischen Höhepunkten und einem lebendigen Vereinsleben, das ohne den Einsatz vieler Beteiligter nicht möglich gewesen wäre. Der Peenechor konnte auch im Jahr 2025 seine musikalische und kulturelle Rolle in unserer Stadt und darüber hinaus erfolgreich wahrnehmen. Probenarbeit, Auftritte und gemeinschaftliche Aktivitäten haben gezeigt, dass unser Chor nicht nur ein Ort des Singens, sondern auch der Begegnung und des Miteinanders ist. Dabei waren Verlässlichkeit, Zusammenhalt und die Freude an der Musik tragende Elemente unseres gemeinsamen Handelns. ... Nach der Wiederaufnahme der aktiven Probenarbeit stand hierbei Ende Januar die Jahreshauptversammlung als erstes Highlight im Terminplan. ... Die Bekanntgabe der Aufgabenverteilung ergab : Vors.: S. Schulz, stellv.: E. Beese, Beisitzer: U. Pinnow und I. Radke, Kassenwartin: A. Thurau. ...Vom 23. – 25.05. fuhren wir dann, in Vorbereitung auf unser Frühlingskonzert, zum Probenwochenende nach Burg Stargard. Das Frühlingskonzert stand im Jahre 2025 im Sinne der Musik – weniger Show – mehr Klang. 23 Sängerinnen u. Sänger reisten am Freitag an....Und dann war es soweit – das Peenefest stand an und somit auch unser erstes öffentliches Konzert seit einem Jahr – Diesmal in der Aula des Gymnasiums. Diese war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Bühne in einer einmaligen Luftballon – Dekoration gestaltet. Schnell wurden noch zusätzliche Stühle besorgt, denn der Ansturm nahm kein Ende. Das Lampenfieber war bei allen Akteuren und die Spannung bei den Gästen natürlich sehr groß. Gut, dass Matthias ein kleines Premierengeschenk als Mutmacher vorbereitet hatte. Sehr konzentriert lauschten dann die Zuhörer unserem Programm, das unter dem Motto: „Der Mai tritt ein mit Freuden“ stand. Auch beim gemeinsamen Singen unterstützte uns das Publikum tatkräftig und belohnte uns mit langanhaltendem Applaus, was uns zu einer Zugabe bewegte. ...Die Wochen bis zur Sommerpause füllten wir mit caritativen Singen und erfreuten die Bewohner des Gertraudenstifts und der AWO mit einem kleinen Programm aus unserem Repertoire und einigen Liedern zum Mitsingen. Doch nach dem Konzert ist vor dem Konzert und so probten wir jetzt schon die Weihnachtsliteratur, die uns nach der Sommerpause beschäftigen sollte. Den Abschluss des ersten Chorhalbjahres bildete unser alljährliches Sommerfest – zum ersten Mal in Beestland. ...So bedankten wir uns zunächst einmal bei den Helfern, die keine Chormitglieder sind – Felix Thurau und Werner Sack seien hier noch einmal explizit genannt, die immer wieder tatkräftig im Hintergrund zur Seite stehen. Doch auch langjährige Chormitglieder wurden ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielten Susanne, Angelika, Horst und Edith eine Urkunde des Chorverbandes MV für 5, 10 bzw. 20 Jahre aktive Mitgliedschaft im Peenechor Demmin. Auch ich durfte mich für 15 Jahre Mitgliedschaft in den Reigen der Auszuzeichnenden einreihen. Eine besondere Würdigung erhielt Edda, die mit 25 Jahren mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet wurde. ...Am 4.9. starteten wir wieder mit dem Probenbetrieb und arbeiteten zunächst auf einen ganz besonderen Auftritt hin: Am 20.9., zum Weltkindertag, fand in Demmin der Tag der Vereine statt und hierfür fragte die Kita Regenbogen für einen gemeinsamen Auftritt an. ... Hauptsächlich lag unser Fokus jedoch auf der Erarbeitung der Literatur für unser Weihnachtskonzert, ... so wurde die Idee geboren, in diesem Jahr ein Gemeinschaftskonzert mit den Klangfarben Anklam entstehen zu lassen. Gleichzeitig bedeutete dies, dass wir 2 Konzerte in Anklam und unser Konzert in Demmin singen....Bevor jedoch die Weihnachtskonzerte anstanden, gab es ein Highlight, welches in dieser Form lange Zeit schon nicht mehr stattgefunden hatte – Der Peenechor ging on Tour. Vom 20. – 23.10. unternahmen wir eine Bildungs- und Studienreise über Anklam, Stettin, Wolin, Koszalin und Kolberg nach Danzig – und das im wahrsten Sinne, denn unser Reiseleiter Friedhelm („Glöckchen“) brachte uns die Schönheiten der polnischen Region, die Kultur und Geschichte des Landes in ausführliche Weise näher und unsere akustische Aufnahmefähigkeit an Ihre Grenzen. ...Es war eine gelungene und informative Reise mit vielen Erlebnissen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Doch auch die Termine für unsere Weihnachtskonzerte rückten in greifbare Nähe. Und so trafen wir uns zum einzigen Mal für eine Gesamtprobe beider Chöre in der Jugendherberge Burg Stargard. Ein erstes Beschnuppern verlief positiv und auch klanglich kamen sich die Sängerinnen und Sänger näher. Nach einer Kaffeepause ...wurde bis zum Abendessen weitergeprobt. Für alle eine neue, tolle Erfahrung, die die Vorfreude auf die Weihnachtskonzerte steigen ließ, denn über 70 Sängerinnen und Sänger erfüllten den Raum mit Klang. Ein für uns finaler Probensamstag beseitigte dann alle kleinen übrig gebliebene musikalischen und organisatorischen Holpersteine und man ging frohen Mutes in die Weihnachtskonzerte. Premiere war am 3.12., denn da war das erste Konzert beider Chöre in Anklam. Die gut gefüllte Kirche ließ sämtliche Aufregung verfliegen. Spätestens jetzt kam nicht nur beim Publikum, sondern auch bei uns festliche Weihnachtsstimmung auf. Dasselbe Konzert sangen wir auch noch einmal eine Woche später – wiederum in der katholischen Kirche zu Anklam. Auch in der Weihnachtszeit besuchten wir wieder unsere caritativen Einrichtungen in Demmin. ...Und dann war es soweit: unser Konzert in Demmin am 12. Dezember. Sämtliche Karten waren im Vorfeld bereits ausverkauft. Die sehr voll besetzte Kirche ließ nicht nur unsere Augen strahlen – auch der ein oder andere Zuhörer hatte bei dem ein oder anderen Stück Tränen in den Augen. Auch eine Uraufführung gab es zu verzeichnen, denn Susannes Stück „Weit tönt der Glockenklang“, was auch unser Motto für das diesjährige Weihnachtskonzert war, bekam hierfür einen würdigen Rahmen. Spätestens bei „Akekho“ blieb auch das Publikum nicht mehr ruhig auf den Plätzen und klatschte kräftig mit. ... Nach dem Konzert luden wir die Anklamer noch zu einem kleinen Umtrunk mit Imbiss ein.... Doch auch im Jahr 2025 haben wir einige Choraustritte, aber auch Chorneuzugänge zu verzeichnen....Neu in den Chor aufgenommen wurden: Sabine Krüger, Yvonne Böttcher, Felix Wurbs und Madeleine Klotz. Euch ein herzliches Willkommen und viele schöne musikalische Erlebnisse. ... Auch im Jahr 2025 standen wir vor Herausforderungen: Die kontinuierliche Probenbeteiligung, die Gewinnung neuer Chormitglieder insbesondere Männerstimmen sowie die Sicherstellung einer langfristigen organisatorischen und finanziellen Stabilität bleiben Aufgaben, denen wir uns offen und konstruktiv stellen müssen. Hier ist weiteres Engagement, aber auch neue Ideen und Bereitschaft zur Veränderung gefragt. Für das Chorjahr 2026 sehe ich dennoch mit Zuversicht entgegen. Aufbauend auf dem Erreichten wollen wir die musikalische Qualität weiterentwickeln, die Gemeinschaft im Chor stärken und neue Wege finden, den Peenechor Demmin für Interessierte attraktiv zu machen. Dabei wird es wichtig sein, Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und den offenen Austausch innerhalb des Chores zu fördern. ...

Ich danke Euch, dem Vorstand, unserer Chorleitung sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren Einsatz und ihre Verbundenheit im vergangenen Jahr. Wenn wir auch 2026 mit gegenseitigem Respekt, Offenheit und Freude an der Musik zusammenarbeiten, bin ich überzeugt, dass der Peenechor Demmin seinen erfolgreichen Weg fortsetzen kann. In diesem Sinne verbleibe ich mit musikalischen Grüßen als Euer Vorsitzender Sebastian Schulz

Schatzmeisterin Anja Thurau bewies wieder einmal, dass unsere Finanzen bei ihr in den besten Händen sind. Kurz und bündig gab sie Auskunft über Einnahmen und Ausgaben. 

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren, Förderer und Unterstützer. 

 

Das wurde ihr auch von der Revisionskommission bestätigt. Gerlinde Schatow lobte die zuverlässige und exakte Arbeit und hatte neben herzlichen Worten auch ein kleines Dankeschön dabei. 

Danach äußerte sich Chorleiter Matthias Wieczorek zur Probenarbeit im zurückliegenden Jahr, zu seinen Vorhaben und Wünschen. Hier ging es vor allem um eine regelmäßige Teilnahme, um das Nutzen der zur Verfügung stehenden Übungsmöglichkeiten und um den Wir-Gedanken. 

Der letzte Tagesordnungspunkt waren der neue Arbeitsplan, und allgemeine Themen wie zum Beispiel Probenbeteiligung, Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung. 

In vielen Bereichen können wir zufrieden und mit Stolz auf das vergangene Jahr zurückblicken. 

Aber es gibt für 2026 noch ausreichend zu tun, das bedeutet: Dranbleiben. nicht nachlassen und ganz viel WIR!

Vielen Dank für eure zuverlässige Arbeit!


Mit neuem Schwung ins neue Jahr 

Am 08. Januar haben wir unsere Probenarbeit wieder aufgenommen. 

Die Freude war groß, die Chormitglieder wiederzusehen und gemeinsam zu singen. 

Unser Terminkalender ist schon gut gefüllt. So begannen wir auch gleich mit dem Einstudieren neuer Frühlingslieder.

Natürlich wurden die Geburtstagsständchen für die Jubilare nicht vergessen. 

Leider mussten wir uns in den ersten Proben auch von zwei langjährigen und sehr aktiven Mitgliedern des Peenechores verabschieden. 

 

Lieber Horst,

wir danken dir für deine aktive Beteiligung im Chor, für deine stete Bereitschaft und deinen Einsatz im Vorstand.

Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft, viel Erfolg und Freude bei deinen Vorhaben. 

Liebe Monika,

viele Jahre warst du dem Chor eine große Stütze. Danke für deine zahlreichen Probenstunden, deine Auftritte als Solistin, in kleinen Gruppen und mit dem gesamten Chor.

Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit und Zufriedenheit.