Interview mit Lea
unserer neuen Chorleiterin
Liebe Lea,
wir, die Sängerinnen und Sänger des Peenechores, freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Wir sind eine feste und fröhliche Gemeinschaft, die neuen Ideen und neuen Mitgliedern gegenüber stets aufgeschlossen ist.
Wir wünschen dir, dass du dich schnell verbunden und zugehörig fühlst und würden dich gern etwas besser kennenlernen. Auch unsere Zuhörer, unsere Fans und Followers sind sicher ganz gespannt.
Darf ich dir ein paar Fragen stellen?
Ja - na klar. Sehr gern. 😊
Wie bist du zur Musik gekommen?
Meine ersten musikalischen Erfahrungen habe ich schon im Kindergarten gemacht. Dort habe ich begonnen, Blockflöte zu spielen. Außerdem wurde im Kindergarten viel gesungen. In der ersten Klasse bin ich dann in den Kinderchor der Kirche gekommen. Dort wurde der Grundstein für meine Liebe zur Musik gelegt.
Seit wann singst du oder machst Musik?
Eigentlich singe ich schon, solange ich denken kann. Professionellen Gesangsunterricht bekomme ich seit ich 14 Jahre alt bin; den bekam ich am Musikgymnasium und zusätzlich im Bereich der Hochbegabtenförderung der HMT Rostock. Meinen ersten Klavierunterricht hatte ich bereits mit 8 Jahren.
Was bedeutet Gesang für dich? Welche Rolle spielt er in deinem Leben?
Gesang war für mich lange Zeit ein Hobby. Während meiner Abiturzeit habe ich dann den Entschluss gefasst, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen.
Ein Zitat von Clara Schumann beschreibt meine Beziehung zur Musik sehr treffend: „Musik ist die Luft, die ich atme.“
Genau so empfinde ich es auch – besonders, wenn es um den Gesang geht.
Welche musikalische Ausbildung hast du?
Ich habe einen Bachelor of Music mit dem Hauptfach Gesang und studiere derzeit an der Hochschule für Musik und Theater Rostock den Master of Arts für den Quereinstieg ins Lehramt Musik. Beide Studiengänge absolviere beziehungsweise absolvierte ich an der HMT Rostock.
Wie bist du auf den Peenechor aufmerksam geworden?
Der Peenechor ist in Demmin eine echte Institution. Ich kenne den Chor schon seit vielen Jahren und fand das Programm immer abwechslungsreich, unterhaltsam und mit viel Humor gestaltet. Besonders bei der Demminer Kunstnacht durfte ich den Chor mehrfach erleben und war jedes Mal begeistert.
Was war der ausschlaggebende Punkt, dass du dich für die Leitung des Peenechores beworben hast?
Tatsächlich wurde ich persönlich gefragt, ob ich mir die Leitung des Peenechores vorstellen könnte. Natürlich habe ich zunächst überlegt, ob sich diese Aufgabe mit meinem derzeitigen Beruf als Gesangslehrerin in Schwerin und Demmin vereinbaren lässt. Da ich bereits Kinderchöre geleitet und Register- beziehungsweise Teilproben mit Erwachsenenchören durchgeführt habe, konnte ich auf erste Erfahrungen zurückgreifen.
Diese Einblicke haben mir gezeigt, wie viel Freude mir die Chorarbeit bereitet.
Über die Anfrage habe ich mich sehr gefreut und mich schließlich dazu entschlossen, mich beim Chor zu bewerben.
Wie stellst du dir die Zusammenarbeit mit dem Peenechor vor?
Ich wünsche mir eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit, bei der wir als Team zusammenwachsen. Mir ist es wichtig, die gewachsenen Traditionen des Chores zu bewahren und gleichzeitig gemeinsam neue Ideen und musikalische Impulse zu entwickeln.
Was wünschst du dir vom Chor?
Ich wünsche mir konzentrierte und produktive Proben, bei denen die Freude an der Musik nie zu kurz kommt. Dazu gehören für mich auch gemeinsame Probenwochenenden, die den Zusammenhalt stärken. Vor allem wünsche ich mir viele schöne Konzerte, bei denen wir das Publikum genauso begeistern können, wie es dem Peenechor in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen ist.
Liebe Lea,
vielen Dank, dass wir etwas neugierig sein durften und du dich den Fragen gestellt hast.
Wir wünschen dir im und mit dem Peenechor ganz viele schöne Momente, erfolgreiche Proben, Gänsehaut bei den Konzerten und Wohlfühlmomente und gute Laune bei Reisen und Festen